South Lake Tahoe ein Paradies in den Bergen

13 09 2012

Bevor ich über unseren dreitägigen Aufenthalt im Paradies schreibe, endlich etwas über den sagenumworbenen Spork (= Spoon (Löffel) + Fork (Gabel)). Dem aufmerksamen Leser unseres Blogs ist er bereits in unserem Artikel vom 3.6.2012 begegnet. Dort schrieb ich, dass Denise ihn für überflüssig hält und ich hoffentlich das Gegenteil beweisen kann.

Und am 4.9. war es soweit. Denise rief unvermittelt bei der Frühstücksvorbereitung in unserem Motelzimmer: “Gibst du mir mal bitte deinen Spork!” – Meine Antwort: “Ja, gerne – wenn du ihn brauchst …”. Sie brauchte ihn, denn mit einem Metalllöffel kann man besser Suppen löffeln und sogar Brötchen schmieren … (nur sein Preis müsste von Globetrotter noch um die Hälfte reduziert werden – hier gilt leider das preistreibende Gewichtsreduzierungsprinzip von Outdoor-Zubehör: “desto leichter desto teurer” (nur 17g Titan).

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So und bevor ich nun endlich auf das “Paradies” eingehe, muss ich noch etwas loswerden. Wer mich kennt, weiß ich neige zu solchen Abschweifungen …
Man ist das heiß hier! – Seit zwei Tagen erleben wir tagsüber im Landesinneren von Kalifornien um 102°F, das sind ??? (wo sind die Physiker?) – wohl ca. 39°C.

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hier der Beweis!

Da fehlt dann jegliches Wasser in den Flussbetten des von uns besuchten Yosemite-Nationalparks und auch anderswo. Und die Menschen? Die sitzen in den Häusern oder in ihren Autos und freuen sich über ihre funktionierende Klimaanlagen. Als Reisender kann man dies imitieren oder in höher liegende Regionen entfliehen (z.B. Yosemite- und Sequoia-Nationalpark) bzw. noch etwas drauflegen und nach der Devise “wo ihr schwitzt, da friere ich” in noch heißere Gebiete vordringen (Death Valley – dort gab es schon einmal 56,7°C). Wir haben uns allen drei Varianten gegenüber offen gezeigt (darüber dann mehr in den nächsten Artikeln).

So und nun endlich ein paar Bilder von unserem Zwischenstopp im Paradies. South Lake Tahoe (eine Stadt mit 24 000 Einwohnern, liegt auf ca. 2000 m Höhe an einem ca. 500 km² großen tiefblauen Bergsee).

South Lake Tahoe

An dem See konnten wir uns gar nicht satt genug sehen. Seine Oberfläche bot uns gleichzeitig drei gestaffelte Blautöne an. Außerdem existieren hier alle vorstellbaren Wassersportmöglichkeiten. Wir probierten den Jet Ski aus und fuhren abwechselnd jeweils eine halbe Stunde zu zweit auf dem See umher. Dieser hatte leider etwas starken Wellengang und die Wassertemperatur lag bergseetypisch sehr niedrig, so dass wir als Anfänger sehr vorsichtig unterwegs waren (bei möglichen 100 km/h blieben wir unter 30 km/h). Trotzdem war es ein Erlebnis – hauptsächlich jedoch ein feuchtes …

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In der Stadt selbst gibt es unzählige Restaurants, die einen mit verschiedensten kulinarischen Genüsse locken. Wir ließen uns im “Denny’s-Dinner” (wo auch sonst!) verführen und waren begeistert.

Zum Glück waren wir in der nach dem Labour-Day (erster Montag im September – 3.9.2012) begonnenen Nachsaison dort. Die vielen Übernachtungsmöglichkeiten im Ort bewiesen uns dessen Lukrativität und ließen uns ahnen, was hier in der Hauptsaison los sein muss. Einheimische erzählten uns, dass viele Kalifornier South Lake City auch als Ort zum Heiraten wählen – wir haben das nur zu gut nachvollziehen können und blieben auch gleich länger als ursprünglich geplant.

Im nächsten Artikel erfahrt ihr dann etwas über unsere Zeitreise ins Reich der Giganten …

Liebe Grüße von euren Weltenbummlern

Denise & Karsten

P.S.1: Heute möchte ich meine Mutter und Achim besonders grüßen. Ich glaube South Lake Tahoe hätte euch beide auch begeistert.

P.S.2: Gute und schlechte Nachrichten aus Lima (Peru): schlecht – Temperaturen um 15°C; gut: wir werden vom Flughafen abgeholt und die ersten Übernachtungen in privater Umgebung sind sichergestellt … (Dank an Helga, Rebecca und Mohsen)



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