Erste Schritte in den USA …

4 09 2012

Seit dem 1.9.2012 sind wir nun in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Empfangsprozedur (Befragung, Fingerabdrücke, Foto) haben wir bereits auf dem Flughafen in Vancouver absolviert. Da muss man dann zwei Stunden vor seinem Flug einchecken, sonst erreicht man seinen Flieger nicht mehr. Wir hatten damit nicht gerechnet und nur mit Glück erreichten wir das Flugzeug noch vor dem Abheben – das war knapp. Die nächste Hiobsbotschaft kam von unserer kanadischen Sitznachbarin. Los Angeles – Downtown sollten wir unbedingt meiden. Am besten nicht hinfahren und wenn es nicht vermeidbar wäre, dann Sicherheitsverriegelung des Autos verschlossen halten … Sie würde dort selbst bei Rot über die Ampel fahren, um nicht anhalten zu müssen – wo sind wir denn hingeraten, fragten wir uns …

Die Autoübernahme beim Vermieter Alamos ließ uns dann wieder Hoffnung schöpfen. Absolute Professionalität – ein Bus-Shuttle brachte uns zur Vermietung und innerhalb von 45 Minuten nach der Landung in Los Angeles saßen wir in unserem Mietwagen und erkundeten die Stadt. Die nächsten vier Wochen wird uns der erst knapp 19.000 km gefahrene Chevrolet Impala LT 3.9 V6 seine Dienste zur Verfügung stellen. Und wir sind nun wieder etwas umweltfreundlicher unterwegs … der 240 PS – Wagen verbraucht mit 10 l/ 100km nur noch die Hälfte der Kraftstoffmenge unseres vorherigen Fahrzeuges ;-). Die Spritkosten werden also geringer als in Kanada ausfallen, insbesondere weil die Gallone Benzin (1 Gallone = 3,78541178 Liter) nur 4,079$ kostet. Somit kommt man auf einen Literpreis von ca. 0,86€. Das Fahrzeug fährt sich so gut, dass wir uns täglich beim Fahren abwechseln.

unser Mietwagen - Chevrolet Impala LT

Ach und da war doch noch die Warnung der jungen Frau aus dem Flugzeug … Das Auto erinnert uns regelmäßig daran. Immer beim Einlegen eines Ganges geht die Zentralverriegelung aller Türen automatisch zu … Egal, ab zum Strand nach Santa Barbara und ein paar kalifornische Klischees überprüfen … (Sonne, Stand, Wellen – ja alles da).

IMG_1803
Los Angeles
Ansonsten müssen wir uns etwas umgewöhnen. Im direkten Vergleich zu Kanada fällt die USA z.Z. etwas ab. Die “Visitor Information” sind schwach – dickes Plus für Kanada, dort werden Standards gesetzt. Die Autofahrer in L.A. scheinen den aggressiven Fahrstil in der Fahrschule gelernt zu haben, daran müssen wir uns als defensive Fahrer erst gewöhnen, aber die vielen PS werden das möglich machen. Die US-Bürger, mit denen wir in L.A. zu tun hatten, schienen uns eher zugeknöpft und etwas unfreundlich. Aber sicherlich sind wir nur an die falschen Leute geraten. Hingegen ist das Preisniveau, insbesondere bei den Lebensmitteln nun moderat.

 

Unsere ersten Tage führten uns von Los Angeles über Santa Barbara, Santa Maria, Morro Bay heute nach Monterey. Letztere ist die ehemalige Hauptstadt von Kalifornien. Hier gefällt es uns so gut, das wir zwei Tage verweilen werden, bevor wir übermorgen ein Privatquartier in San Franzisco für vier Tage beziehen werden.

Auf dem Weg nach Monterey sind wir heute auf dem Highway 1 immer an der kalifornischen Pazifikküste entlanggefahren und waren schwer beeindruckt von den sehr unterschiedlichen Aussichten, die wir dort geboten bekamen. Vielleicht können unsere Bilder einen Eindruck davon vermitteln.

Liebe Grüße senden euch

Denise & Karsten